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Lauf um Dein Leben - Der Film

One Line Synopsis

"Lauf um dein Leben" ist die Geschichte eines großen persönlichen Erfolges, die Geschichte vom Sieg über sich selbst.

Kurzinhalt

Mitte der Neunziger Jahre erzielt ein völlig unbekannter Deutscher Top-Platzierungen im härtesten Sport-Wettkampf der Welt: dem „Ironman". Doch dann kommen Gerüchte um seine Vergangenheit auf. Andreas Niedrig outet sich: Er war rauschgiftsüchtig, ein Junkie, immer auf der Suche nach dem Kick und bereit, dafür zu stehlen und zu betrügen. Als er von seiner Frau und seiner kleinen Tochter verlassen wird, ist Andreas ganz unten. Erst jetzt beschließt Niedrig, sein Leben zu ändern. Doch noch liegt eine lange Strecke vor ihm...

Pressenotiz

Die erstaunliche Erfolgs-Story des Andreas Niedrig erzählt von einem fast tödlichen Niedergang und dem unbedingten Glauben an sich selbst. Mit Max Riemelt („Napola", „Der rote Kakadu"), Uwe Ochsenknecht („Männer", „Luther"), Axel Stein („Kein Bund für's Leben") in seiner ersten ernsthaften Rolle und Jasmin Schwiers („NVA", „Tattoo", „Schule") spielen die Hauptrollen in einem Film von Autor und Regisseur Adnan G. Köse (Autor von „Mein Freund Balou", „Bis in die Spitzen").

Darsteller

Stab

  • Regie: Adnan G. Köse
  • Drehbuch: Adnan G. Köse, Fritjof Hohagen
  • Kamera: James Jacobs
  • Produktion: Fritjof Hohagen, Clarens Grollmann

Technische Angaben

  • Format: 35 mm / 2,35:1 / Cinemascope
  • Ton: Dolby SR / Dolby Digital
  • Sprachfassung: Deutsch

Langinhalt

Andreas ist charmant und sieht gut aus, Motte ist schlaksig und schlagfertig. Ihr türkischer Kumpel Ismail ist einem Joint hin und wieder nicht abgeneigt, und Kurt ist gemütlich, aber nicht zu unterschätzen. Die Clique nennt sich die Fantastischen Vier und fühlt sich unschlagbar im Ruhrgebiet der achtziger Jahre.
Die Schule haben sie hinter sich, aber ein Job ist nicht in Sicht. Also versuchen sie das Beste aus dem Leben zu machen, und wenn einer Bier dabei hat oder was zu rauchen, machen sie Party. Das Geld, das sie brauchen, organisieren sie so gut es geht, zur Not klauen sie Platten und verkaufen sie auf der Straße. Ab und zu gibt's eine Spritztour nach Amsterdam, um den Gras-Nachschub zu sichern. Ihr großer Traum ist, in einem umgebauten Bus Neuseeland und den Rest der Welt zu erkunden. Aber die alte Karre hat einen schweren Motorschaden und sie werden noch eine Weile schrauben müssen, bevor sie diesen Trip wagen können.
Als Andreas sich in die schöne Sabine verliebt, sind die Jungs erstmal neidisch. Als sie dann aber schwanger wird, ist der Traum von den Fantastischen Vier in Neuseeland und dem Rest der Welt für Andreas zunächst ausgeträumt: Er stellt sich der Verantwortung, heiratet Sabine und wird treu sorgender Familienvater. Vor der Kirche fängt Kurt den Brautstrauß auf und schenkt ihn der schüchternen Pia. Für Ismail und Motte ist ihr Kumpel Andreas endgültig vom gemeinsamen Glauben abgefallen. Jetzt sind sie nur noch fantastische Drei.
Dafür hat Andreas jetzt alles, wovon andere nur träumen: Job, Familie, Zukunft. Und wenn sein mageres Einkommen mal nicht reicht, springt sein Vater ein, füllt den Kühlschrank, und lässt ein paar Scheine springen. Der ist Polizist, einer von der harten Sorte, und freut sich, dass sein Sohn endlich ordentlich wird und mit ihm durch den Wald joggt.
So sehr Andreas seine Familie liebt, dieses Spießer-Leben ist einfach nicht seine Welt. Davon kriegt er Zahnschmerzen und die werden so unerträglich, dass er sie betäuben muss. Ein Trip zum Feierabend dann und wann reicht da nicht. Also doch wieder Fantastische Vier! Statt Gras gibt’s jetzt Heroin: „Wenn du Angst hast vor einem Leben auf der Überholspur, lass die Finger davon. H ist mehr als eine Droge: es ist Liebe auf den ersten Blick.“ Und diese Liebe ist stärker als alles andere. Als Sabine irgendwann dahinter kommt, setzt sie Andreas vor die Tür. Der schwankt für einen Moment, aber dann gibt es kein Halten mehr: Egal jetzt, die Jungs, die Träume – alles wie früher. Und der Stoff ist einfach fantastisch! Endlich kriegen sie auch den Bus zum Laufen und Neuseeland und der Rest der Welt rückt wieder in greifbare Nähe.
Doch ausgerechnet jetzt droht Kurt aus dem Ruder zu laufen: Er will Pia heiraten und ist sogar bereit, sich einen Hund anzuschaffen! Ob Andreas das verstehen würde, will er wissen. Aber noch bevor er antworten kann, hat Pia sich einen Goldenen Schuss gesetzt. Und das bringt Kurt fast um den Verstand.
Andreas, Motte und Ismail haben den Warnschuss zwar gehört, sind aber nicht mehr in der Lage, ihn auf sich selbst zu beziehen. Sie sind nur noch damit beschäftigt, ihren Heroinbedarf zu sichern. Freundesclique war einmal, sie beklauen sich jetzt gegenseitig und wollen auch noch schlauer sein als die Dealer. Aber sie sind zu gierig fürs Geschäft und nicht brutal genug. Am Ende verlieren sie ihren Bus und Ismail einen Finger. Und Kurt bleibt auf Tauchstation. Andreas und Motte wissen, dass sie schon längst hätten aufhören müssen. Motte spürt, dass er den Absprung aus eigener Kraft nicht mehr hinkriegt. Er macht Nägel mit Köpfen und lässt es ein letztes Mal richtig krachen. Da kann auch das Krankenhaus nichts mehr retten. Von allen guten Geistern verlassen, fährt Andreas daraufhin den Wagen an einen Baum – aber halbherzig, da ist noch viel zu viel Lebenswillen.
Andreas macht Entzug und Therapie und bricht ab, als er merkt, dass ihn keiner wirklich versteht. Mit Sabine geht es ihm ähnlich, sie nimmt ihn wieder auf, aber das reicht nicht. Andreas geht joggen, kriegt Lust, Grenzen zu sprengen und die Sucht ein für alle Mal zu besiegen. Ein Waldlauf mit seinem Vater, in dem die alten Konflikte wieder hochkommen, wird zur Geburtsstunde des Triathleten Andreas. Er läuft und läuft. Immer tiefer in den Wald. Bis ihm die Luft wegbleibt und er sich selbst zum ersten Mal wieder spürt.
Am Geburtstag des toten Motte treffen sich die drei Überlebenden mit Champagner auf dem Friedhof. Andreas legt ihm ein Foto aufs Grab, aus Zeiten, als die Vier noch fantastisch waren. Lichtjahre scheint das her zu sein – versteinert die Freunde von einst.
Andreas spürt, dass er rennen muss, wenn er leben will. Dass er Ziele braucht, die größer sind als die Sucht, die er niemals wieder loswerden wird. Und dass er jemanden an seiner Seite braucht, der verrückt genug ist, diesen Weg mit ihm zu laufen. Oskar, ein in die Jahre gekommener Leistungssportler, der ihn schon als Schüler trainiert hatte, wäre so einer. Aber der scheint selbst längst resigniert zu haben. Im Ironman auf Hawaii jedoch, dem schwersten und quälendsten Triathlon- Wettkampf der Welt, finden beide die Herausforderung, die ihrem Leben noch einmal einen Kick geben könnte ...

Andreas Niedrig

wurde am 12. Oktober 1967 in Recklinghausen geboren und hat es aus eigener und durch die Kraft seiner großen Liebe Sabine geschafft, aus einem hoffnungslos vertanen Leben, ein erfülltes zu machen. 1993 begann er mit dem Hochleistungssport und machte seit seinem 17. Platz beim Ironman Hawaii 1997 auch international Furore.
Er wurde einer der erfolgreichsten deutschen Triathleten.
Nach einer lang anhaltenden schweren Verletzung hat sich Andreas Niedrig mit seiner Teilnahme am Rother Ironman, dem Quelle Challenge 2006, offiziell vom Leistungssport verabschiedet.
2007 hat er sich mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft beim Quelle Challenge in seiner Altersklasse zur Überraschung aller zurückgemeldet.
Der gelernte Orthopädiemechaniker hält heute Vorträge rund um das Thema Zielsetzung. Mit dem Prinzip „Zukunft“ zeigt er anschaulich, wie man selbst in schwierigen Lebenssituationen sein Leben aus eigener Kraft verändern kann.
Er lebt mit seiner Frau Sabine, mit der er seit 1988 verheiratet ist, und seinen beiden Kindern im Ruhrgebiet.

Die üblichen Distanzen beim Triathlon

Schwimmen Radfahren Laufen
Langstrecke, IRONMAN: 3,8 km 180 km 42,195 km
Kurzstrecke, olympisch: 1,5 km 40 km 10 km

Seine persönliche Bestzeit beim Ironman:

  • 8 Stunden, 3 Minuten und 54 Sekunden
  • Seine wichtigsten sportlichen Erfolge
  • 2007: 1. Platz Westfalen-Triathlon Dortmund
  • 2002: 4. Platz Quelle Challenge Roth in Roth
  • 1. Platz Westfalen-Triathlon in Dortmund
  • 2001: Sieg über die Olympische Distanz in Krefeld
  • 2. Platz beim Ironman-Europe in Roth
  • 7. Platz beim Ironman Hawaii
  • 2000: Sieg über die Olympische Distanz in Buschhütten
  • 3. Platz beim Ironman Europe in Roth
  • 3. Platz beim Ironman Neuseeland
  • 1. Platz beim Balearman auf Mallorca
  • 14. Platz beim Ironman Hawaii
  • 1999: 3. Platz beim Quelle Ironman Europe in Roth
  • 1998: 3. Platz beim Quelle Ironman Europe in Roth
  • 3. Platz Ironman Neuseeland
  • 1997: Sieg beim Balearman auf Mallorca
  • 7. Platz Nizza-Weltmeisterschaft
  • 17. Platz beim Ironman Hawaii mit Bester Platzierung für einen Neuling
  • 5. Platz beim Quelle Ironman Europe in Roth

Das Buch

2007 Andreas Niedrig und Jörg Schmitt-Kilian: Vom Junkie zum Ironman. Das zweite Leben des Andreas Niedrig. Neuauflage bei Heyne TB, 255 Seiten. 2000 Jörg Schmitt-Kilian: Vom Junkie zum Ironman. Das zweite Leben des Andreas Niedrig. Stuttgart: Kreuz Verlag (vergriffen)

Andreas Niedrig

"Was machst du, wenn alles vorbei ist mit dem Sport? Ich weiß nicht, was ich machen werde eigentlich ist es auch egal. So wie das Ziel am Ende der Wüste. Es geht nur um den Weg. Solange das Ziel weit vor dir liegt, kannst du dich darauf konzentrieren, worauf es ankommt." Andreas Wie ist es überhaupt zu diesem Film gekommen?
Meine Lebensgeschichte Vom Junkie zum Ironman erschien 2000 zum ersten Mal. Ich wollte nicht allen Leuten meine Geschichte erzählen, das Buch ist viel mehr aus der Not entstanden: Ich bin in meinem Sport relativ schnell an die Spitze gestoßen und habe fast sieben Jahre zu den besten Triathleten der Welt gehört. Ich habe einen Weltrekord gebrochen, war Vizeweltmeister. Und mit den Erfolgen kamen die Medien und haben sich gefragt, woher ein so alter Kerl plötzlich, quasi aus dem Nichts, kommt. Der muss doch eine Vorgeschichte haben.
Ich komme aus einer kleinen Stadt mit 30.000 Einwohnern. Und einige von der schreibenden Presse dort kannten mich aus der Jugendzeit. Niemand wollte noch mal mit der Vergangenheit konfrontiert werden, meine Frau nicht, ich nicht, und wir hatten zu dem Zeitpunkt eine 13-jährige Tochter, die von der Vergangenheit nichts wusste.
Bald gab es Überschriften wie "Vom Kettenraucher zum Ironman" und nach meinem 7. Platz in Hawaii wurde geschrieben: "Hollywood hätte die Story niemals besser schreiben können!" Da wusste ich, dass da irgendwann mal stehen wird "Vom Junkie zum Ironman". Da sagten wir uns, wir schreiben lieber selber, bevor über uns geschrieben wird.
Das Buch, das Jörg Schmitt-Kilian geschrieben hat, war ein riesiger Renner. Als es auf den Markt kam, haben sich alle Medien, vom Stern bis zum Spiegel, auf mich gestürzt. Ich wurde in TV-Sendungen eingeladen. Das fand ich erst hochinteressant, weil ich ja primär Sportler war und plötzlich im Mittelpunkt ganz anderer Interessen stand. Ich fand das ganz toll. Ich habe aber nicht gemerkt, was da wirklich so passiert ist: Ich bin nicht mehr der Sportler, sondern der Vorzeigejunkie der Nation geworden.
Ich habe in der Zeit alle meine Sponsoren verloren, aber drei Filmproduzenten wollten mit ganz konkreten Angeboten meine Lebensgeschichte kaufen. Ich habe schnell begriffen und gesagt "Das will ich nicht. Ich gebe meine Lebensgeschichte nicht einfach aus der Hand", weil ich ja schon erlebt habe, was nach dem Buch passiert ist, und mir gar nicht vorstellen wollte, was nach einem Film passieren würde. Ich habe sogar das Buch vom Markt genommen, weil ich den Medienhype nicht mehr haben wollte. Und meine Sponsoren habe ich verloren, weil die sich mit der Geschichte nicht identifizieren konnten und ich es nicht geschafft habe zu vermitteln, dass ich ja kein Junkie mehr bin, ja im Gegenteil: ganz weit weg davon.
2003, als die ganze Geschichte wieder verebbt war, hat mich Fritjof Hohagen angerufen. Der war ein ganz offener Typ, der mich erst mal kennen lernen wollte, ohne gleich die Rechte zu wollen. Ich habe ihn einfach gebeten, bei mir vorbei zu kommen. Er hat mir von seiner Vision und ich habe ihm von meiner Vision erzählt: Durch die Veröffentlichung meiner Lebensgeschichte habe ich begriffen, dass man viel mehr machen kann als einfach nur ein Buch zu schreiben und damit ins Fernsehen zu gehen. Ich habe begriffen, dass man Menschen erreichen kann. Nicht nur, weil ich die Geschichte erzähle, sondern weil ich erzähle, wie schwer es war, herauszukommen, und wie schwer es war, wieder in die normale Gesellschaft zurückfinden.
"Leute, wenn ihr ein Ziel erreichen wollt, dann entwickelt eine Leidenschaft dafür, dann wird es keine Quälerei sein, weil ihr nicht das Gefühl habt, dass ihr etwas aufgeben müsst, um etwas zu erreichen. Ihr gewinnt ganz viel dazu!"
Mittlerweile habe ich drei bundesweite Projekte entwickelt, in denen ich wachzurütteln versuche: "Hey Leute, hebt euren Hintern, ihr habt euer Leben selbst in der Hand!"
Fritjof Hohagen hat sich also meine Träume angehört und ich mir seine. Und er hat mir versprochen: "Du wirst immer Mitspracherecht haben."
So ist das Projekt gewachsen, er hat immer mit offenen Karten gespielt und ist einfach an mir drangeblieben und hat mich nie als den Superhelden, als Rocky verkauft, denn das bin ich nicht. Das hätte mich unnahbar gemacht, hätte mich total verbogen.
Dann kam Adnan Köse mit ins Boot. Das ist auch so ein ganz verrückter Typ, den man wahnsinnig begeistern kann. Adnan hat sich so unglaublich reingekniet und mit so viel Herzblut daran gearbeitet. Er war immer wieder hier bei mir und bei meiner Familie. Ich war bei ihm in Dinslaken – und dabei ist wesentlich mehr entstanden als einfach so eine Zusammenarbeit.Andreas Niedrig

Wie ist der Film persönlich bei Ihnen angekommen?
Mit sehr gemischten Gefühlen. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, konnte ich ihn gar nicht so recht beurteilen. Ich habe ja gewusst, dass mein Leben nicht so 1:1 darzustellen ist. Das funktioniert ja nicht. Trotzdem erzählt der Film in keiner einzigen Sequenz die Unwahrheit. Alles ist wahr, aber mit filmischen Mitteln anders komponiert. Für mich entspricht der Film der Realität, also der Wahrheit. Gerade die Zeit mit meinen Freunden finde ich extrem gut getroffen – beim Rohschnitt schon war ich einfach schockiert und hatte Angst vor der Reaktion der Menschen, wenn sie mich so sehen. Dann gab es noch eine Abnahme des Films, bei der auch meine Frau dabei war. Ich war ja schon vorbereitet und nur gespannt auf ihre Reaktion. Und bei ihr war es wie bei mir. Sie wurde in die Vergangenheit zurückgeholt und hat nach der Vorstellung geweint, weil all die Erinnerungen wieder in ihr hochgekommen sind. Meine Frau hatte ja die schwerste Zeit, während ich drauf war und von allem nichts mitgekriegt habe, und wollte mir helfen und ist immer nur gegen die Wand gerannt. Und dann hatten wir eine große Vorstellung in Nürnberg mit meinem Sponsor und über 100 Geschäftsleuten, eine Art Vorpremiere: Das war einfach nur genial, wie die Leute auf den Film reagiert haben. Andreas Niedrig
Hätten Sie das alles geschafft ohne Ihre Frau?
Nein. Ich bin sehr viel an Therapieplätzen unterwegs und habe dabei festgestellt, dass die Rückfallquoten nicht allein deshalb so hoch sind, weil es so schwer ist von der Droge wegzukommen, sondern weil sich die Abhängigen durch ihre Abhängigkeit jeden sozialen Halt zerstört haben. Wenn ich mir vorstelle, was ich damals alles gemacht habe, dass da überhaupt noch jemand zu mir gehalten hat, dann ist das unglaublich und ich bin mir nicht sicher, ob ich es ohne sie geschafft hätte. Die meisten kommen nach der Therapie nach Hause und fallen genau in das Loch hinein, das sie verlassen haben. Ich hatte das Glück nach Hause zu kommen und jemanden zu haben, der mich auffing, nicht Dankbarkeit und Reue erwartete, sondern einfach sagte: "Jetzt fangen wir neu an." Aber irgendwann muss man dann auf eigenen Beinen stehen. Andreas Niedrig
Sicher sind Sie schon oft mit der Ansage konfrontiert worden, dass Sie eine Sucht gegen eine andere, nämlich den Sport eingetauscht haben?
Das könnte man vielleicht denken. Aber das ist nicht so. Wenn sie mit etwas aufhören wollen, werden sie es nie schaffen, wenn sie sagen "So jetzt muss ich aber aufhören". Sie müssen eine Leidenschaft für etwas anderes empfinden, um nicht das Gefühl zu bekommen, dass sie einen Verlust haben, weil sie jetzt aufhören, zum Beispiel mit der Zigarette. Dass sie nicht irgendwann mal da sitzen und sagen "Jetzt fehlt mir aber die Zigarette". Sie müssen etwas anderes finden und es austauschen, um dann zu sagen "Ich habe etwas anderes, was viel schöner ist." Man kann den Sport überhaupt nicht mit der Droge vergleichen, denn bei der Droge, bei der Abhängigkeit, da bin ich, – das habe ich in der Therapie über mich selbst erfahren – ganz klar vor meinen Problemen und vor meinen Gefühlen weggelaufen. Ich habe es einfach nicht hingekriegt, meine Gefühle und meine Bedürfnisse auszudrücken – meine Bedürfnisse nach Liebe, nach Zuneigung, nach dem Gefühl 'Ich möchte nicht alleine sein, helft mir doch'.
Beim Sport ist es etwas ganz anderes, beim Sport bewegst du dich auf etwas zu. Ich bewege mich zum Ziel hin. Und jedes Gefühl, was ich durch einen Zieleinlauf bekommen habe, kann ich heute jederzeit abrufen. In jedem Seminar, wenn ich vor 500, manchmal vor 1.000 Menschen spreche, bin ich unsicher. Dann denke ich an einen meiner Zieleinläufe und schaue mir die Menschen an, die mir zuhören, die sicher auch viele ungelebte Träume und Ziele haben, sich aber bis heute vielleicht nicht getraut haben, die Ziele auch zu leben. Das macht mich in diesem Moment unglaublich stark und selbstbewusst.
Wenn ich mir in diesem Moment der Unsicherheit sagen würde, ach war das geil damals, Heroin zu drücken, hätte ich sicherlich kein so positives Gefühl. Damals war das natürlich anders, als wir angefangen haben zu konsumieren – das war schon ein geiles Lebensgefühl. Ich glaube, das vermittelt der Film auch ganz gut. Wir sind im Film auch viel mehr an die Menschen herangegangen, die mein Leben begleitet haben. Das habe ich in meinem Buch nicht so gemacht, das war mehr die Erzählung meines Lebens aus meiner Sichtweise. Als ich aus der Therapie kam, habe ich ja nicht direkt angefangen Sport zu treiben, das kam erst sehr, sehr viel später. Als ich aus der Therapie kam, hatte ich noch vier Jahre Knast offen, weil ich die Therapie ja abgebrochen hatte und dann das Riesenproblem, eine Staatsanwältin davon zu überzeugen, dass sie mich nicht in den Knast steckt. Ich musste alle Menschen immer wieder davon überzeugen, mir eine Chance zu geben. Ich hatte ja nichts vorzuweisen: 9. Klasse Hauptschulabschluss, eine Therapie, die ich abgebrochen habe, zig Ausbildungen, die ich abgebrochen habe, Handelsschule, abgebrochen – und die vier Jahre Knast offen. Wenn Sie sich so irgendwo vorstellen, haben Sie keine Chance, selbst den letzten Hilfsarbeiterjob kriegen Sie nicht. Ich musste einfach lernen und versuchen, die Menschen so von mir zu überzeugen, dass die begreifen, dass ich tatsächlich will. Dann kam irgendwann der Sport, da war ich schon vier Jahre aus der Therapie, hatte meinen Schulabschluss nachgeholt und die Ausbildung zum Orthopädiemechaniker abgeschlossen. Da habe ich gemerkt, dass ich ganz intensiv mich und meinen Körper wieder spürte. Was jahrelang nicht der Fall war, weil ich sehr verkopft unterwegs gewesen bin, um wieder klarzukommen. Alles, was man jahrelang nicht gebraucht zu haben schien, die Lungen, die Muskeln – alles spürt man so intensiv, dass man sich sagt, dass man daraus noch sehr viel mehr machen kann. Dann fing ich also an zu laufen. Ich finde es gut, wie in dem Film das schöne Gefühl dargestellt wird, wenn die Bilder wiederkommen, die Flashbacks von dem, was man damals alles so gemacht und erlebt hat. Ich glaube mein erstes Leben macht mich heute stark, weil ich weiß, dass nichts Schlimmeres kommen kann als das, was ich schon erlebt habe. Was haben Sie heute für ein Verhältnis zu Ihren Eltern, die ja einiges mitgemacht haben mit Ihnen?
Ich glaube, die Situation meiner Eltern ist in dem Film sehr gut dargestellt. Mein Vater war als Polizist ein 'harter Knochen' – die Geschichte, die im Film erzählt wird, von dem Terroristen, den er damals im Kino festgenommen hat, diese Geschichte stimmt tatsächlich. Aber es war einfach so, dass mein Vater und ich es nicht hinbekommen haben, uns mitzuteilen – weder in der Zeit, als ich abhängig war, noch kurz danach, so bedürftig wir auch waren. Wir haben immer nur gegeneinander gekämpft. Und das glaube ich, sagt der Film auch aus. Heute ist die Beziehung zu meinen Eltern sehr gut. Sie war ja auch nie richtig schlecht, aber wir haben damals halt nie eine gemeinsame Sprache gefunden. Und heute sitzen wir zusammen und alles ist gut. Im letzten Jahr sind wir in Berlin zusammen Marathon gelaufen, mit meiner Schwester. Mein Vater ist jetzt in Pension, meine Eltern sind sehr sportlich und unternehmungslustig und kommen uns regelmäßig besuchen. Wir haben ein ganz normales Familienleben. Genau so schön spießig, wie man sich das nur vorstellen kann. Andreas Niedrig
Wie war Ihre Begegnung mit Max Riemelt und den anderen Schauspielern?
Es war ja lange die Frage, wer die Rolle spielen soll, der Favorit meiner Frau war immer Max Riemelt, wir haben uns gemeinsam Napola angeschaut und fanden ihn wirklich genial. Und es ist dann tatsächlich so gekommen. Wir haben uns kennen gelernt und sind auf Lanzarote auch mal zusammen gelaufen, und ich hatte mir vorgenommen, ihn mal ein bisschen platt zu machen. Aber der ist tatsächlich eine Stunde gelaufen und das verdammt flott, das muss man erst mal durchhalten, der Typ ist richtig fit. Max ist fantastisch. Nicht nur, wie er die Rolle gespielt hat, ich schätze ihn auch als Menschen. Ich habe ihn als jemanden kennen gelernt, der das Leben stark hinterfragt und sich nicht nur einfach als toller Schauspieler fühlt. Er steht voll im Leben, ist nicht abgehoben – einfach ein toller Typ.
Genau so begeistert bin ich von Jasmin Schwiers. Die haben einfach super zusammen gepasst, die beiden. Alle waren richtig toll; ob das der Udo Schenk war, der Ingo Naujoks, die Leslie Malton … Ich glaube, dass einfach alle das Drehbuch richtig gut gefunden haben. Andreas Niedrig

Max Riemelt

wurde 1984 in Berlin geboren, wo er auch heute im Bezirk Mitte lebt. Schon als 12-jähriger, bei einem zufälligen Casting, fiel er Jacqueline Rietz auf, die bis heute seine Agentin ist. Zwei Jahre dauerte es bis der dann 14-jährige endlich auch von anderen entdeckt und besetzt wird.
Riemelt debütierte 1997 in der TV-Serie „Zwei allein“ und hatte seine Leinwandpremiere in Dana Vavrovas Kinderfilm Der Bär ist los. Nach verschiedenen Film- und Fernsehrollen machte sich Riemelt als 17-jähriger Arbeitersohn Friedrich Weimer in Dennis Gansels Napola – Elite für den Führer endgültig einen Namen.
Wahrscheinlich ist es seine professionelle Demut, die Max Riemelt zu dieser reifen schauspielerischen Leistung geführt hat, die es ihm ermöglicht, innerhalb eines Filmes, völlig unchronologisch gedreht, eine Rolle zu spielen, die ihm die glaubhafte Darstellung des unglücklichen Kindes seiner Eltern, des ungezwungenen und verantwortungslosen Jugendlichen, des Junkies und den Übergang zu einem gereiften und erwartungsvollen Erwachsenen und Ehemann erlaubt. Eine Schauspielschule hat er nie besucht.
In seinem Beitrag zu dem Sammelband Schauspieler-Bekenntnisse 1 schreibt Max Riemelt: "Ich würde mich nicht unbedingt als einen Schauspieler bezeichnen, jedenfalls nicht im klassischen Sinne … Ein Schauspieler braucht neben Technik, Erfahrung und Körperbeherrschung auch noch Instinkt, Auffassungsgabe und Rhythmusgefühl. Das kann man natürlich erlernen. Ich habe aber keine Lust, über den herkömmlichen Weg einer staatlichen Schauspielschule zu gehen. Deshalb brauche ich gute Regisseure … Ich bin nur so gut wie die Leute, die mit mir arbeiten.
Wenn man denkt, man nimmt einen Max Riemelt und das reicht schon, dann bekommt man eben auch nur einen Max Riemelt. Wenn man jedoch miteinander arbeitet, sich aneinander reibt, dann kann dabei etwas ganz neues entstehen. … Ich bin noch im Prozess des Lernens. Ich bin noch nicht fertig. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich schon alles kann und glaube auch nicht, dass ich irgendwann so denken könnte … Auf dem Papier … bin ich zwar schon Schauspieler, aber mir persönlich fällt es schwer, diese Bezeichnung für mich anzunehmen. … Man muss lernen, sein Selbstwertgefühl nicht über die Schauspielerei zu definieren". und schließlich
"Ich liebe dramatische und tragische Rollen. Aber letztlich sind es die Rollen, in denen mich zunächst kein Mensch sieht oder sich vorstellen kann, mich darin zu sehen, die mich reizen. Ich möchte mit meinen Rollen überraschen." Max Riemelt
Die Überraschung ist gelungen. Mit Adnan G. Köse hat Max Riemelt einen weiteren Regisseur gefunden, der an ihn, der mit ihm glaubte und erarbeitete was er jetzt ist: Ein junger Mann, ein Typ, ein Sympathieträger, eine Identifikationsfigur, ein Schauspieler trotz alledem und ein großer Kinokopf.
"Ich muss lebensmüde sein, aber was heißt das für einen, der schon mal tot war?" Max Riemelt

Interview mit Max Riemelt

Was gab den Ausschlag, dass Sie die Rolle angenommen haben?
Das Drehbuch. Ich fand es beim Lesen so dramatisch und beeindruckend, dass es für mich eine Herzensangelegenheit wurde: "Das muss ich machen." Beim Casting war ich nervös wie lange nicht mehr, und als die Zusage kam, hatte ich das Gefühl, die Rolle mir wirklich erkämpft zu haben. Bei den Dreharbeiten habe ich gemerkt, wie sehr ich mich in der Rolle ausleben und wie viel ich dabei ausprobieren kann. Ich fand es gut nach all den Jugendrollen jemanden in meinem Alter zu spielen. Es ist fast eine Genugtuung zu sehen, dass ich das Vertrauen von Adnan, des Produzenten und Andreas Niedrig nicht enttäuscht habe. Ich glaube, dass man den Spaß, den es gemacht hat, diese Rolle zu spielen, dem Film anmerkt.
Das war, wenn man die Entwicklung der Figur betrachtet, wohl Ihre bisher größte Rolle? Ja. Gemessen an den Emotionen, Stimmungen und Ereignissen ist es auf jeden Fall die komplexeste Rolle, die ich bisher hatte. Die Rolle hat mir bereits in der Vorbereitung sehr viel abverlangt. Ich wollte auf jeden Fall glaubwürdig sein und habe bereits Monate vor dem Dreh mit einem straffen Trainingsprogramm auf die Figur hingearbeitet. Bei den Dreharbeiten habe ich viel Energie reingesteckt, um der Rolle gerecht zu werden.
Was sagen sie zu den Fantastischen Vier?
Von der Wirkung der Gruppe bin ich sehr überrascht. Ein extrem guter Cast, der in sich harmoniert und funktioniert. Da fragt man nicht mehr nach den Hintergründen, man genießt es einfach, der Gruppe zuzuschauen. Max Riemelt
Was hat Ihnen Andreas Niedrig vermittelt?
Es war interessant, ihn kennen zu lernen und zu wissen, dass er hinter einem steht. Er ist ein humorvoller Mensch, der unglaublich motivieren, zum Nachdenken aber auch zum Lachen anregen kann. Er ist einfach lebensfroh. Aber die Begegnung mit ihm hat wenig mit meiner Rollenauffassung zu tun. Beim Spiel habe ich mich ganz auf die Vorstellungen konzentriert, die ich im Kopf hatte, auf meine Interpretation der Geschichte. Ich wollte Andreas Niedrig nicht kopieren, sonder die Rolle aus mir heraus spielen. Max Riemelt
Wie war die Arbeit?
Adnan Köse ist ja am Anfang seiner Karriere und stand wie wir alle unter tierischem Druck, da für so einen Film immer zu wenig Zeit und zu wenig Geld da ist. Aber wir haben das Beste daraus gemacht. Obwohl wir künstlerisch nicht immer einer Meinung waren, hat es Adnan geschafft, die großen Bögen zu ziehen. Er hat meinen vollen Respekt.
Ich jedenfalls wünsche Ihnen einen Deutschen Filmpreis. Mit dem Film habe ich mein Ziel erreicht. Viele Zuschauer wären mir wichtiger als jeder Preis. omedian im Charakterfach! Max Riemelt

Über Axel Stein

Eine für viele überraschende Tat bei der Besetzung des Films war die Entscheidung von Adnan G. Köse und seines Produzenten Fritjof Hohagen, Axel Stein eine entsprechend ernste Charakterrolle zuzutrauen, anzubieten und gegen einige Bedenken auch durchzusetzen. Axel Stein, der sich selber nicht als Comedian im eigentlichen Sinne versteht, nimmt dieses Projekt zum Anlass, erneut seine großen schauspielerischen Fähigkeiten aufzuzeigen, und möchte auch in der Zukunft mehr Charakterrollen annehmen. Seine Fans trauen Axel Stein ja alles zu, aber seine Kritiker werden bei dieser Leistung wieder einmal verstummen. Was Adnan G. Köse und Axel Stein gemeinsam erarbeitet haben, verdient mehr als nur respektvolle Anerkennung, denn es ist nicht nur überraschend und überzeugend, es ist eine Höchstleistung. Axel Stein wurde 1982 in Wuppertal geboren, wo er heute noch lebt. Mit Zwölf spielte er schon Gastrollen in der Fernsehserie Die Wache und wurde dabei für eine ständige Rolle in der Sitcom Hausmeister Krause entdeckt, die seit 1998 läuft.

Interview mit Axel Stein

Wie sind Sie zu dieser Rolle oder wie ist die Rolle zu Ihnen gekommen?
Das stand schon ziemlich lange fest. Vor vier Jahren habe ich zum ersten Mal mit Adnan Köse zusammen gesessen, da war das Buch noch gar nicht ganz fertig. Er wollte mich unbedingt für die Rolle haben. Und da ich vom Drehbuch von Anfang an begeistert war – und jetzt sogar der Meinung bin, dass das Buch einen Deutschen Filmpreis verdient hat – hab ich das Projekt von Anfang an unterstützt. So einfach ist das. Wieso wundern Sie sich, dass ich so eine Rolle spiele? Weil es eine so ausgeprägte Charakterrolle ist und von Ihnen hätte ich ja alles erwartet nur das nicht. Aber das ist doch mein Job. Natürlich macht mir Comedy sehr viel Spaß. Wenn man dann so ein Drama dreht, dann ändern sich auch die Umstände und vieles wird intensiver. Bei der Szene am Grab, da war das so intim, da hatten alle einen Kloß im Hals. Ich mache alles, weil mir alles Spaß macht, und die Abwechslung das eigentlich Schöne an meinem Job ist. Axel Stein
Was war für Sie das Besondere bei der Arbeit?
Ich mache ja Fernsehen und Kino. Aber man hat beim Kino einfach mehr Zeit. Nicht nur für die Entwicklung des Drehbuchs und der Figuren, auch beim Drehen weiß man, dass man nur eine oder zwei Szenen am Tag dreht, man kann also viel mehr auf Details eingehen und daran arbeiten. Es ist gut, wenn man sich so intensiv mit einer Rolle oder einem Projekt beschäftigen kann. Beim Fernsehen dreht man sehr viel mehr an einem Tag, es ist in diesem Sinn eher Massenware.
Zu welchem Ihrer Kollegen hatten Sie den besten kameradschaftlich-professionellsten Bezug? Das war der Max Riemelt. Natürlich war er auch die Hauptrolle, aber er war tatsächlich die wichtigste Bezugsperson für uns alle. Und die Zusammenarbeit mit ihm und der Gruppe war eigentlich traumhaft. Das hat auch deshalb unheimlich Spaß gebracht, weil jeder so sehr engagiert war.
Das Tolle war eigentlich der Cast, und wie wir alle mit Adnan zusammengearbeitet haben. Wir haben uns alle gegenseitig unterstützt. Jeder wusste, was er wollte. Gemeinsam wussten wir, was wir wollten. Es war das Miteinander, die Ensembleleistung. Axel Stein
Apropos Ensemble. Spielen Sie auch Theater?
Ich habe ganz großen Respekt vor meinen Kollegen. Aber Theater spiele ich nicht, weil ich mir nicht vorstellen kann, auf der Bühne zu stehen. Ich mach mir ja schon ins Hemd, wenn ich vor zehn Leuten spreche. Das ist weniger Lampenfieber als die Scheu vor der Masse. Komisch. Ich weiß, dass so ein Auftritt sehr schön sein soll, weil man ja vom Publikum Resonanz bekommt. Aber ich muss das nicht haben. Aber vielleicht kommt das noch in den nächsten Jahren. Es gibt sehr viele Leute, die von ihm begeistert sind, die sich bei Axel Steins Kino- und TV-Auftritten am liebsten lachend auf den Boden werfen würden: In deren Augen ein Komiker, ein Comedian, von hohen Graden. Dennoch gibt es auch den einen oder anderen Kritiker, der beim selben Anlass eher einmal wieder etwas auszusetzen hat … Axel Stein